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Negative Erfahrungen im Bewerbungsprozess: Einblicke unserer Studie, weshalb Unternehmer keine Mitarbeiter einstellen



Unsere Studie auf LinkedIn hat wertvolle Einsichten in die Herausforderungen und Frustrationen geliefert, die Bewerber im Rekrutierungs- und Einstellungsprozess erleben. Die Ergebnisse heben wichtige Bereiche hervor, in denen Unternehmen ihre Verfahren überdenken und verbessern müssen.

 

1. Unzuverlässigkeit (43%)

Die Mehrheit der Befragten (43%) nannte Unzuverlässigkeit als ihre negative Erfahrung. Dies kann sich auf verschiedene Aspekte beziehen, wie z.B. das Nichteinhalten von Zusagen, verspätete Rückmeldungen oder das Ändern von Terminen. Solche Erfahrungen können das Bild eines Unternehmens stark negativ prägen und potenzielle Talente abschrecken. Unternehmen sollten daher Wert auf Zuverlässigkeit und Transparenz im Bewerbungsprozess legen, um Vertrauen bei den Bewerbern aufzubauen. Das Employer Branding ist für ein Unternehmen genauso wichtig wie sein Ruf bei Kunden und sollte daher genauso im Fokus stehen.

 

2. Unpünktlichkeit (24%)

Unpünktlichkeit wurde von 24% der Teilnehmer als störend empfunden. Dies kann als Mangel an Respekt gegenüber der Zeit des Bewerbers angesehen werden und ein schlechtes Licht auf das Unternehmen werfen. Pünktlichkeit ist ein grundlegender Aspekt professionellen Verhaltens, und Unternehmen sollten sicherstellen, dass ihre Vertreter sich an vereinbarte Zeiten halten. Dass ein Viertel hiermit bereits schlechte Erfahrungen gemacht hat, ist alarmierend.

 

3. Unfreundlichkeit (5%)

Obwohl ein kleinerer Prozentsatz, ist Unfreundlichkeit immer noch eine signifikante Beschwerde (5%). Freundlichkeit und Höflichkeit sind entscheidend, um eine positive Atmosphäre während des Bewerbungsgesprächs zu schaffen. Mangel daran kann nicht nur zu einer negativen Erfahrung für den Bewerber führen, sondern auch das Unternehmensimage schädigen.

 

4. Unaufmerksamkeit (29%)

Unaufmerksamkeit, angegeben von 29% der Befragten, deutet auf einen Mangel an Engagement seitens der potentiellen Arbeitgeber hin. Dies kann Bewerber das Gefühl geben, dass ihre Fähigkeiten und Erfahrungen nicht wertgeschätzt werden. Unternehmen sollten Schulungen für ihre Führungskräfte und Personalabteilungen in Betracht ziehen, um sicherzustellen, dass sie aktiv zuhören und sich voll auf das Gespräch konzentrieren.

 

Fazit:

Diese Umfrageergebnisse betonen die Notwendigkeit für Unternehmen, ihre Bewerbungs- und Einstellungsverfahren zu überprüfen und zu verbessern. Ein professioneller, respektvoller und aufmerksamer Umgang mit Bewerbern ist entscheidend, um talentierte Kandidaten anzuziehen und ein positives Unternehmensimage zu pflegen. Es ist wichtig, dass Unternehmen diese Aspekte ernst nehmen und entsprechende Maßnahmen ergreifen, um die Erfahrung für alle Beteiligten zu verbessern.

Mit jedem Bewerber, der im Bewerbungs- oder Einstellungsprozess ein schlechtes Bild von einem Arbeitgeber erhält, sinkt die Zahl an neuen und vor allem guten Bewerbungen immens und die Recruiting Kosten steigen extrem.

 

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